Ayurveda – der uralte Weg zur Gesundheit
Ayurveda wird oft als die Mutter der Medizin bezeichnet und wurde erst 1979 von der Weltgesundheitsorganisation als medizinische Wissenschaft anerkannt, obwohl seine Wurzeln bis ins 12. vorchristliche Jahrhundert zurückreichen. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Er wird heute als die Wiege der Medizin angesehen. Es ist daher ein Irrtum, dass es sich um alternative Medizin handelt. Es handelt sich um ein traditionelles östliches Behandlungssystem, das darauf abzielt, ein Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele herzustellen.
Was ist Ayurveda?
Ayurveda ist die alte indische Kunst der ganzheitlichen Heilung. Aus dem Hindi ‚ayur‘, was Leben bedeutet, und ‚veda‘, was Wissenschaft bedeutet, ist Ayurveda das Wissen vom Leben. Neben der Medizin sind auch Psychologie und Philosophie wichtige und untrennbare Aspekte davon. Es ist daher anerkannt, dass durch Ayurveda jedes körperliche und geistige Leiden geheilt werden kann. Es ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, bei der Massagen, richtige Ernährung, Bewegung und auch Kräuter wichtige Faktoren sind. Dennoch ist Ayurveda viel mehr als nur eine Behandlung. Es ist die Wissenschaft davon, wie man mit sich selbst und seiner Umgebung in völliger Harmonie leben kann.
Der Arzt im Ayurveda
Der Arzt im Ayurveda geht individuell auf den Patienten ein. Er oder sie berücksichtigt eine Reihe von relevanten Informationen, wie tägliche Gewohnheiten, Ernährung, emotionale Reaktionen, emotionale und Lebenssituationen, und geht sogar bis in die Familiengeschichte zurück. Ein solches Gespräch offenbart ein vollständiges Bild des psycho-physischen Zustands des Patienten. Dies ermöglicht es dem Ayurveda-Praktiker, eine geeignete Formel zur Heilung des Patienten zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur darum, die Krankheit zu behandeln, sondern ihr vorzubeugen. Auf diese Weise kann der Patient nach der Philosophie des Ayurveda ein langes und glückliches Leben im Einklang mit der Natur genießen. Die Harmonie mit der Natur ist, wie zu betonen ist, ein zentrales Element des ayurvedischen Ansatzes.
Die Grundlagen des Ayurveda
Im Ayurveda besteht alles aus 5 Elementen, die den Elementen entsprechen: Luft (Vayu), Wasser (Jala), Feuer (Tejas), Erde (Prithvi) und auch Äther (akaśa). Da in dieser Heilkunst der Glaube vorherrscht, dass im Universum alles miteinander verbunden ist, besteht auch der Mensch aus den 5 miteinander verbundenen Elementen. Folglich manifestiert sich die Energie in unserem Körper in 3 Formen:
- Vata – eine Kombination aus Äther und Luft
- Pitta – eine Kombination aus Feuer und Wasser
- Kapha – eine Kombination aus Wasser und Erde
Diese Elemente beeinflussen unser Aussehen, unsere Charaktereigenschaften und gesundheitlichen Veranlagungen sowie bestimmte Verhaltensmuster. Jeder Mensch hat eine einzigartige und individuelle Kombination dieser Energien in sich, deren Ungleichgewicht zu Krankheiten führt. Ayurveda zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen ihnen zu erhalten.
Ayurveda oder ein gesunder Körper, ein gesunder Geist
Da im Ayurveda das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele eine wichtige Rolle spielt, ist es unmöglich, sich voller Gesundheit zu erfreuen, wenn mindestens eines der Elemente im Ungleichgewicht ist. Das bedeutet, dass das geistige und emotionale Gleichgewicht mit dem des Körpers identisch ist. Daher beeinträchtigt das Verharren in stressigen Situationen und das Füttern negativer Gedanken die Gesundheit des Körpers. Das Sprichwort, dass Ärger der Schönheit schadet, spiegelt sich hier wider. Wut staut sich im Unterleib, und die Emotionen fordern auch im Gesicht ihren Tribut. Das Gleichgewicht im Ayurveda hängt auch davon ab, in Harmonie mit sich selbst zu handeln. Wenn wir Entscheidungen aufgrund von äußerem Druck und nicht aufgrund unseres eigenen Wunsches treffen, stören wir das Energiegleichgewicht. Jede Unstimmigkeit in uns selbst spiegelt sich auf anderen Ebenen unseres Seins wider.
Ayurveda, auch wenn es exotisch klingt, zielt in Wirklichkeit nur darauf ab, das innere Gleichgewicht zu erhalten und in Harmonie mit sich selbst zu leben. Es geht darum, das Bewusstsein für das eigene Wesen zu vertiefen und zu erkennen, dass man nicht nur ein Körper ist, sondern auch ein Geist und ein Verstand. Daran schließt sich die Überzeugung an, dass eine negative Einstellung zu sich selbst und zur Welt uns nicht erlauben wird, Gesundheit und Ausgeglichenheit in vollem Umfang zu genießen. Nur wenn alle diese Faktoren in Einklang gebracht werden, entsteht Gesundheit und die Möglichkeit, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

2 Kommentare
Kommentare sind geschlossen.