Stress ist ein schwieriger Gegner. Wie kann man ihn besiegen?
Die größte Epidemie des 21. Jahrhunderts ist die Stress-Epidemie. Sie tötet jedes Jahr indirekt Tausende von Menschen. Wir haben versucht, ihn zu zähmen und ihn als natürlichen Bestandteil unseres Lebens zu betrachten. Leider ist das Risiko für viele Gesundheitsprobleme umso größer, je mehr davon vorhanden ist.
Zähmen Sie ihn nicht
Mit Stress kann man sich nicht anfreunden. Natürlich gibt es eine Art vorübergehende Nervosität vor einer wichtigen Rede, einer Prüfung, einer Geburt, einem wichtigen Lebensereignis. Das ist völlig normal und eher harmlos. Allerdings ist der Stress in unserem Leben heute in einem viel größeren Ausmaß vorhanden. Wir sind ständig gestresst durch die Arbeit, das Familienleben. Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Herzklopfen usw. werden durch ein neues Projekt auf der Arbeit, die Planung der Ausbildung eines Kindes, die Suche nach einem Urlaub verursacht.
Wir sind überreizt, wir machen viele Dinge gleichzeitig und unser Geist ist ständig in Bewegung. Das Ergebnis? Muskelverspannungen sind nur der schmerzhafte Anfang. Bei Stress wird Cortisol freigesetzt, dessen Konzentration im Körper, wenn sie zu lange anhält, unter anderem die für das Denken und das Gedächtnis zuständigen Neuronen zerstört. Anhaltender Stress kann zu Angstzuständen und Depressionen führen. Die Rolle, die Stress bei der Entstehung vieler anderer Krankheiten spielen kann, wird nicht erwähnt. Es gibt jedoch eine gute Nachricht: Stress kann besiegt werden!
Kleine Schritte
Sie müssen nicht sofort aus dem Stadtleben aussteigen, eine Hütte im Wald kaufen und abschalten. Was im Kampf gegen Stress zählt, sind kleine Schritte, die, wenn sie regelmäßig wiederholt werden, ungesunden Stress aus Ihrem Leben verbannen oder ihn bei Bedarf neutralisieren können. Wo fangen Sie an? Mit einfachen, angenehmen Ritualen. Sie müssen nicht gleich zu allem greifen, sondern sollten sich 1-2 Gewohnheiten vornehmen, die Sie versuchen, in Ihren Alltag zu integrieren. Probieren Sie aus, testen Sie, finden Sie Ihren eigenen Weg.
Entspannungsbäder, Massagen, Schwimmen – all diese Aktivitäten helfen, das sichtbarste Symptom von Stress, nämlich Muskelverspannungen, zu bekämpfen.
- Entspannende Öle – Lavendelöl, Zitrusöle (Orange, Mandarine, Bergamotte), Weihrauchöl sowie spezielle entspannende und beruhigende Mischungen –können bei der Bekämpfung von Verspannungen, aber auch bei der Beruhigung des Geistes hilfreich sein. Je nach Lust und Laune können Sie ausgewählte Öle morgens oder abends verströmen, um Ihren Körper bei Stress zu unterstützen, Ihre Nerven zu beruhigen oder als Badezusatz zu verwenden; entsprechend aufbereitete Mischungen können auch für Massagen verwendet werden.
- Atemübungen – richtiges Ein- und Ausatmen, kombiniert mit An- und Entspannung der Muskeln, kann wesentlich dazu beitragen, Muskelverspannungen zu lösen und den Kopf von Gedankenwirrwarr zu befreien.
- Meditation, Yoga, Pilates – alle Arten von körperlichen Aktivitäten, die auf der Arbeit mit dem Atem und der Entspannung des Körpers beruhen, die auch mit Arbeit im Bereich des Geistes und dem Erlernen des „Loslassens“ einhergehen können, sind eine äußerst wertvolle Unterstützung für den Körper im Kampf gegen Stress.
